Ole Bartenbach in Sevilla im Deutschland-Achter

Mit vier Goldmedaillen ist der Deutsche Ruderverband (DRV) erfolgreich in die internationale Saison 2026 gestartet. Beim ersten Weltcup der Saison in Sevilla überzeugten die deutschen Ruderinnen und Ruderer.

Der Deutschland-Achter mit dem Speyerer Ole Bartenbach an Bord belegte im Finale Rang vier hinter den Niederlanden, Großbritannien und Rumänien. Bei der 500-Meter-Marke lagen Schlagmann Sönke Kruse, Theis Hagemeister, Tassilo von Müller, Tobias Strangemann, Olaf Roggensack, Mattes Schönherr, Paul Klapperich, Ole Bartenbach und Steuermann Jonas Wiesen knapp vorn, wurden dann von den Niederländern überholt. Kurz nach der 1000-Meter-Marke konnten auch die Briten vorbeiziehen. Auf dem letzten Streckenabschnitt verwiesen die Rumänen den Deutschland-Achter auf den undankbaren vierten Rang. Auf den ersten 1000 Metern sahen die Zuschauer, dass es möglich ist, mit der Weltspitze mitzufahren. Der Deutschland-Achter war bewusst offensiv ins Rennen gegangen und ist dann den Heldentod gestorben. „Wenn der Ofen aus ist, dann ist es vorbei, es ist immer ärgerlich, wenn man die Medaille verpasst und am Ende übersprintet wird. Wir hatten den Tank leergefahren. Aber das ist kein Grund zu Sorge“, war sich die Mannschaft einig.

Im Vierer-ohne Steuermann erreichte Ole Bartenbach mit seinen Bootskameraden PaulMartin, Kasper Virnekaes und Simon Schubert das C-Finale und siegte in 6:16,45 Minuten vor den Tschechen.