Tim Lauer und Lars Bergström gewinnen Silber im Achter

Tim Lauer und Lars Bergström gewinnen Silber im Achter
Paul Schwager mit Maximilian Prka Sechster im Finale

 


Lars Bergström (links) und Tim Lauer (rechts) mit der Silbermedaille


Bei der Deutschen Jugendmeisterschaft in Essen waren bei den Junioren A (17/18 Jahre) im Zweier ohne Steuermann Tim Lauer mit Lars Bergström und im Doppelzweier der Juni-oren B (15/16 Jahre) Paul Schwager mit seinem Bootspartner Maximilian Prka vom GTRV Neuwied in den Endläufen auf dem Baldeneysee bei besten Ruderbedingungen vertreten. Allerdings machten einigen Ruderern die hohen Temperaturen, in der Spitze über 30 Grad, zu schaffen.
Nach dem souveränen Vorlaufsieg qualifizierten sich Paul Schwager und Maximilian Prka mit einem guten dritten Platz im Halbfinale hinter der Potsdamer RG und der Rennge-meinschaft Alster-Club/Norddeutscher RC für das Große Finale. Hier musste das erst seit kurzem zusammen rudernde Duo die Favoriten ziehen lassen und wurde hinter der Renn-gemeinschaft Weilburger RV/Limburger CfW sechstes Boot. „Die Finalteilnahme hatten wir erhofft aber nicht zwingend erwartet, so haben die beiden B-Junioren mit der Finalteilnah-me das Optimum herausgeholt“, zeigten sich die mitgereisten Schlachtenbummler aus Speyer und Neuwied zufrieden.


Finalteilnehmer Paul Schwager (links) und Maximilian Prka (rechts)


Nach dem verpassten Finaleinzug im Zweier-ohne Steuermann konzentrierten sich Tim Lauer und Lars Bergström ganz auf das Finale im Achter über die 2000-Meter-Strecke. Trainer Harald Punt nahm die beiden dazu bewusst aus dem Rennen des Kleinen Finales im Zweier-ohne-Steuermann und das sollte sich auszahlen: Der Nordost-Achter wurde seiner erwarteten Favoritenrolle gerecht und setzte sich nach 500 Meter an die Spitze des Feldes, dicht gefolgt vom nordrheinwestfälischen Achter und dem Südteam, der Rennge-meinschaft RG Speyer/Offenbacher RG/RC Nürtingen/Hanauer RG/Schweinfurter RC/Ulmer RC mit Maximilian Fay, Robin Koßler, Henry Gieseler, Michael Kreisel, Markus Brich, Georg Tully, Steuerfrau Inga Thöne und den Speyerern Tim Lauer und Lars Berg-ström. Bei der 1000-Meter-Marke kommentierte der Streckensprecher mit sich überschla-gender Stimme den Bord-an-Bord-Kampf mit ständig wechselnder Führung des Südteams mit dem NRW-Team um Silber und Bronze, die weiteren Boote lagen schon fast zwei Längen zurück und hatten schon zur Streckenhälfte mit dem Rennausgang nichts mehr zu tun. Vor dem Endspurt bei der 1500-Meter-Marke lief den Speyerer Zuschauern der nächste Schauer über den Rücken, hatte doch das NRW-Team erneut mit sieben Zehntel-Sekunden den zweiten Platz übernommen, doch dann folgte ein beinharter Endspurt der das Südteam mit einer knappen Länge hinter dem Nordost-Achter, aber dann letztlich mit eineinhalb Sekunden Vorsprung auf den NRW-Achter auf Platz zwei die Ziellinie überfah-ren ließ.
Trainer Harald Punt und die beiden überglücklichen Speyerer Silbermedaillen waren sich einig „Silber haben wir erhofft, Silber haben wir gewonnen, damit sind wir sehr zufrieden.“

 

erstellt von: Dr. Harald Schwager
am: 27/06/10

Ausgabe: 
31
Jahr: 
2010