von Dr. Harald Schwager
Bei der Ulmer Kurzstreckenregatta auf der Donau konnten sich die Ruderer der RG Speyer sehr erfolgreich in Szene setzen. Über die Distanz von 250 Metern am ersten und 500 Meter am zweiten Regattatag hagelte es gleich vier Doppelsiege. Insgesamt legten die Speyer neun Mal am Siegersteg an und es konnten sich neun Ruderinnen und Ruderer über die „Raddaddeln“, so nennen die Ruderer ihre Ehrenzeichen, für die Sieger freuen. Vervollständigt wurde die erfreuliche Ausbeute durch einen zweiten und einen dritten Platz. Beim 22. Ulmer Ruder-Cup lautet die Herausforderung über die 250 Meter mit höchstmöglicher Schlagzahl vom Start weg im Sprint technisch absolut fehlerfrei bis ins Ziel zu rudern, auf der Kurzstrecke mit 500 Meter Streckenlänge bedeutet dies – vor allem für die Großboote – Sprint bis zum Äußersten.
Bei den Junioren B (15/16 Jahre) gelang Martin Faber im Einer der erste Doppelschlag für die RGS, sowohl über 250 Meter als auch über 500 Meter bezwang er Jannik Stegen vom Heidelberger RK mit mehr als einer Länge.
Julia Hoffmann im Einer der Juniorinnen A (17/18 Jahre) tat es im gleich, bezwang zweimal die Ruderinnen aus Tübingen mit mehr als einer Länge Vorsprung und lieferte Doppelsieg Nummer zwei ab. Im Doppelzweier der Junioren A griffen Jens Klein und Felix Gard nach längerer Regattapause wieder gemeinsam in die Skulls. Über die 250 Meter Distanz gelang in 48:27 Sekunden im Vier-Boote-Feld mit drei Zehntel von der Stuttgarter RG geschlagen ein guter zweiter Platz.
Ebenfalls der erste Regattastart 2010 stand für Anique Punt im Leichtgewichts-Frauen-Einer A an, auch hier war ein Doppelsieg, die Nummer drei, zu vermelden. Der jeweils deutliche Vorsprung vor Stefanie Strack vom Tübinger RV Fidelia zeigte einmal mehr den guten Trainingszustand und die Sprintqualitäten der Speyerer.
Der Masters-Achter mit Peter Bohn, Rainer Bohn, Ralf Burkhardt, Peter Roland Gärtner, Ottmar Gärtner, Martin Gärtner, Ingo Janz, Andreas Kabs und Steuerfrau Katharina Kabs lieferte das vierte Doppelpack. Der Achter musste sich gleich zweimal mit zwei Ulmer Booten auseinandersetzen, was folgte war aus Speyerer Sicht sowohl über die 250 als auch die 500 Meter ein „Schmankerl“. Im Achter mit sage und schreibe je einer Länge Vorsprung über die Kurzstrecke zu gewinnen, bereitete viel Freude.
Im Männer-Doppelvierer ohne Steuermann mussten sich die Speyerer Masters C (Mindestdurchschnittsalter 43 Jahre) Ralf Burkhardt, Peter Roland Gärtner, Martin Gärtner, Andreas Kabs über die 250 Meter Strecke der viel jüngeren Konkurrenz beugen und kamen hinter Stuttgart und Waiblingen aber vor Ulm als drittes Boot ins Ziel. Über die 500 Meter wendeten die Speyerer das Blatt und siegten mit mehr als zwei Längen vor der RG Ghibellinia Waiblingen.
Leider mussten aufgrund einer Verletzung von Daniel Ronge einige Rennen der Junioren B mit Sebastian Sellinger, Tobias Kliesch und Gabriel Grigorziek abgemeldet werden, die Siegzahl wäre ansonsten sicher noch weiter gestiegen.