Paul Schwager und Maximilian Prka rudern
bei Jugendmeisterschaft direkt ins Halbfinale
von Dr. Harald Schwager
Bei der Deutschen Jugendmeisterschaft in Essen auf der herrlichen Naturstrecke am Baldeneysee sind bei den Junioren A im Zweier ohne Steuermann Tim Lauer mit Lars Bergström und im Doppelzweier der Junioren B Paul Schwager mit seinem Bootspartner Maximilian Prka vom GTRV Neuwied am Start. Die Deutsche Jugendmeisterschaft ist die teilnehmerstärkste Veranstaltung, die der Deutsche Ruderverband (DRV) im Jahr ausrichtet. 1.547 Ruderinnen und Ruderer aus 277 Vereinen und Renngemeinschaften haben ihre Meldungen in diesem Jahr abgegeben.
Am heutigen Donnerstag begannen um 9:30 Uhr die Vorentscheidungen. Über Vor-, Hoffnungs- und Halbfinalläufe qualifizieren sich die jungen Athletinnen und Athleten für die Finalentscheidungen der jeweils sechs besten Boote. Neben Gold, Silber und Bronze geht es aber auch um die Qualifikationen zu den diesjährigen Weltmeisterschaften der jeweiligen Altersklassen.
Einen ersten Glanzpunkt aus Speyerer Sicht setzte Paul Schwager mit Maximilian Prka im Junior-B-Doppelzweier bei insgesamt 23 gemeldeten Booten. Das jüngst formierte Duo setzte sich im Vorlauf über die 1500 Meter Distanz ganz souverän mit einem Sieg durch und ruderte so direkt ins Halbfinale am Samstag. Schon bei der 500-Meter-Marke lagen die beiden Skuller sechs Sekunden vor dem Feld, dieser Vorsprung wurde vor dem LRV Mecklenburg-Vorpommern bis ins Ziel gehalten. Bemerkenswert ist der Vorsprung auch vor dem Hintergrund, dass sich die zweitplatzierten Mecklenburger mit dem Segeberger RC einen ganz harten Kampf mit ständig wechselnder Führung lieferten.
Den Weg über den Hoffnungslauf müssen Tim Lauer und Lars Bergström nehmen, sie wurden in ihrem Vorlauf des Junior-A-Zweier ohne Steuermann drittes Boot hinter der Renngemeinschaft Frankfurter RC/RC Havel Brandenburg und dem RV Münster, aber deutlich vor Magdeburg und dem RV Datteln.
„Dass sich Paul Schwager und Maximilian Prka einen hart umkämpften Hoffnungslauf ersparen, kann für das noch junge Duo, beim Versuch das Finale zu erreichen, im Halbfinale ein entscheidender Vorteil sein. Die Konkurrenz um die sechs Finalplätze ist knallhart“, zeigte sich Trainer Harald Punt zurückhaltend.