Ehrungsreigen für Rennruderer
von Dr.Harald Schwager
Die RG Speyer ehrte die Siegerinnen und Sieger der Rennrudersaison 2009 anlässlich einer Siegermatinee im Rauch- und Schießclub in Berghausen. Unser Erster Vorsitzender Alfred Zimmermann konnte neben den Ehrenmitgliedern Hermann Fuchs und Erich Stopka die designierte Sportbürgermeisterin Monika Kabs und Heinz Hepper für den Stadtsportverband sowie Andreas Kabs, Bezirksdirektor Volksbank, und Manfred Diebold von der Sparkasse Speyer begrüßen. Besonders begrüßt wurde auch Christine Kühner in Vertretung ihrer beiden Söhne Martin und Jochen Kühner, die in diesem Jahr den Weltmeistertitel im Leichtgewichts-Vierer ohne Steuermann gewonnen hatten, aber leider wegen einer Trainingsmaßnahme verhindert waren. In seiner Festansprache ging Alfred Zimmermann auf die Wertigkeit von Siegen aus Sicht des Vereins und aus Sicht der Aktiven ein, verbunden mit dem Dank an die Trainer, Helfer und Eltern für die Unterstützung. Nur so war die in der 126-jährigen Vereinsgeschichte an Siegen erfolgreichste Saison mit 126 ersten Plätzen möglich.
„Im Jahr 2009 errangen unsere Aktiven auf 26 Regatten, darunter auch Starts in der Schweiz, Österreich, Tschechien und Norwegen, 126 Siege, 73 zweite Plätze und 34 dritte Plätze und sie trieben die RGS-Gesamtsiegzahl auf 2950“, freute sich Sportvorsitzender Norbert Herbel zu Beginn der Ehrungen sichtlich. „Herauszustellen ist aber auch, dass der Altrekord von 124 Siegen in einer Saison aus dem Jahr 1997 nach zwölf Jahren überboten werden konnte“, so Norbert Herbel.
Zuerst wurden von Danika Wettling die Ruderfertigkeitsabzeichen an die Rudernovizen Wolfgang Büchele, Christoph Butz, Jonathan Dünckel, Moritz Durein, Paul Erlenwein, Sebastian Gleixner, Manuel Grill, Patrick Kliesch, Tobias Koser, Maxim Schellepow, Felix Schlimme, Dominik Schweblik, Steffen Vollkommer, Tim Winnige und Dennis Zahn verliehen.
Besondere Erwähnung fanden die Titel bei den Südwestdeutschen Meisterschaften im Jungen-Einer (13 Jahre) von Elias Dreismickenbecker, im Junioren B-Einer von Tim Lauer und im Junioren B-Doppelzweier für Jens Klein, Paul Schwager. Bei den Junioren A holten sich Meisterehren im Doppelzweier Felix Gard und Lars Bergström, im Doppelvierer und im Vierer ohne Steuermann Felix Gard, Lars Bergström, David Gärtner und Tim Lauer. Der Jungen-Doppelvierer (13/14 Jahre) siegte mit Janis Wagner, Sebastian Sellinger, Martin Faber, Elias Dreismickenbecker und Steuerfrau Luca Pischem ebenso wie Inga Bergström in Renngemeinschaft im Juniorinnen B-Doppelvierer ohne Steuerfrau.
Viel Beifall erhielt Tim Lauer für seinen Bronzeplatz im Junior B-Einer bei den Deutschen Jugendmeisterschaften. Jens Klein und Paul Schwager wurden für den 4. Platz im Junior B-Zweier-ohne Steuermann ebenso beklatscht wie die FISA-World Masters-Sieger im Masters-Doppelzweier A, Peter Roland Gärtner und Lars Seibert und im Masters-Doppelvierer ohne Steuermann B, Peter Faber, Ralf Burkhardt, Peter Roland Gärtner und Lars Seibert.
„Die Saisonhöhepunkte waren sicherlich die Doppelsiege beim Baltic Cup für Tim Lauer, der erstmals für Deutschland starten durfte, im Junior A-Doppelvierer und bei den Deutschen Sprintmeisterschaften für die Speyerer Doppelzweier bei den Junioren B mit Tim Lauer und Jens Klein sowie bei den Junioren A mit Felix Gard und Lars Bergström“, betonte Sportvorsitzender Norbert Herbel.
Insgesamt konnten sich 30 Ruderinnen und Ruderern aller Altersklassen in die Siegerlisten eintragen. Sehr erfolgreich waren erneut die Jungen und Mädchen (bis 14 Jahre). Sebastian Sellinger holte zwanzig Saisonsiege, Janis Wagner kam auf fünfzehn und Luca Pischem auf elf Siege. In ihrem ersten Rennruderjahr stehen Elias Dreismickenbecker mit vierzehn und Martin Faber mit zwölf Erfolgen in der Siegerliste, das Bild wird abgerundet von Katharina Kabs, Leon Pischem und Daniel Ronge mit je drei ersten Plätzen.
Auch bei den Juniorinnen und Junioren (15-18 Jahre) gab es eine wahre Medaillenflut. Tim Lauer zweiundzwanzig, Felix Gard neunzehn, Lars Bergström siebzehn, Jens Klein und Paul Schwager je dreizehn und David Därtner mit elf Siegen lautete die erfreuliche Bilanz der erfolgreichsten Junioren. Inga Bergström mit neun, Florian Gärtner und Carlo Brunold mit sechs, Marlene Gard mit vier, Tobias Kliesch mit drei Siegen und Emily Just mit einem Sieg komplettierten die Erfolgsliste.
Die kopfzahlstärkste Gruppe mit siebzehn Regattastartern waren auch in diesem Jahr die Masters (ab 27 Jahre) hier holte sich Ralf Burkhardt mit neun Erfolgen die meisten Saisonsiege, gefolgt von Peter Roland Gärtner mit sieben und Peter Faber, Martin Gärtner, Andreas Kabs und Lars Seibert mit je sechs ersten Rängen. Ingo Janz gelangen fünf Erfolge, für Rainer Bohn stehen vier und für Peter Bohn drei Siege in den Büchern. Michael von Stumberg gewann einmal.
Beate Wettling verantwortlich für das Schulrudern freute sich Marcel Meichle, Florian Kalinke, Marius Schüle, Filipp Wirth, Tobais Mehlem und Max von Ostrowski für den Landessieg im Jungen-II-Gig-Doppelvierer mit Steuermann beim „Jugend-trainiert-für-Olympia“-Wettbewerb ehren zu können.
Für die Saison 2009 wurden auch die Bedingungen zur Verleihung von vier der begehrten Rennruderernadeln erfüllt. Bei den Jungen (bis 14 Jahre) schaffte Janis Wagner mit seinem Sprung auf 25 Gesamterfolge ebenso die direkte Qualifikation für die Silberne Rennruderernadel wie Sebastian Sellinger mit insgesamt 31 Erfolgen. Bei den Junioren B (15/16 Jahre) erhält Paul Schwager nach seiner zweiten Regattasaison für 20 Gesamtsiege, davon dreizehn in diesem Jahr, die Bronzene Rennruderernadel. Jens Klein hat nach ebenfalls dreizehn Saisonerfolgen nach seinem vierten Rennruderjahr jetzt 52 Siege auf dem Konto und qualifizierte sich damit für die Goldene Rennruderernadel.
Zum Abschluss des großen Ehrungsreigens galt der Dank den Trainern Harald Punt und Rainer Manfred Groß für ihre großartige Motivationskraft und erfolgreiches Engagement sowie Daniel Grebner für seine unersetzliche Hilfe bei Regatten. Alfred Zimmermann dankte besonders allen ehrenamtlichen Helfern, insbesondere den Müttern, die die Koch- und Fahrdienste am Wochenende übernommen hatten.
Damit allen Rennrudern beim Training endgültig klar ist wer das Sagen hat, erhielt Harald Punt ein ganz besonderes T-shirt mit dem Aufdruck „The Boss, you got it? Good!“