Unser Siegvierer:
Steuermann Leon Pischem, Schlagmann Sebastian Sellinger, Elias Dreismichenbecker, Martin Faber und im Bug Janis Wagner:

Zwölf Siege aus dem Neckar geangelt
von Dr. Harald Schwager
Bei der 75. Heidelberger Ruderregatta auf dem Neckar über die 1000-Meter-Distanz bei den Jungen und Mädchen sowie den Masters und die 1500-Meter-Distanz bei den Junioren A und B gelang unseren Rennruderern die Erfolgserie fortzuschreiben: Zwölf Siege, acht zweite und ein dritter Platz lautet die stolze Bilanz.
Sebastian Sellinger ließ im Jungen-Einer (14 Jahre) seinen Erfolgen in Offenbach gleich zum Auftakt einen schön herausgeruderten Sieg vor Ulm, Waldsee und Heidelberg folgen. Und Sebastian Sellinger setzte noch einen drauf und gewann auch den gesetzten Lauf der Zeitschnellsten des ersten Tages mit einem Riesenvorsprung ganz souverän vor Heidelberg, Stuttgart und Ludwigshafen. Einen ebenso deutlichen Vorsprung ruderte sich Janis Wagner bei seinem Sieg im Jungen-Einer (13 Jahre) heraus, der ihn auch in den gesetzten Lauf brachte. Nach einem harten Lauf, den Janis Wagner wie gewohnt mit viel Biss absolvierte, blieb letztlich mit vier Sekunden Rückstand der Silberrang hinter der RG Marktheidenfeld. Luca Pischem im Mädchen-Einer (13 Jahre) ließ den RC Nürtingen und den RV Saarbrücken mit fast zwei Längen hinter sich. Auch Luca Pischem sicherte sich, wie Janis Wagner, im gesetzten Lauf den zweiten Platz mit viel Einsatz, nur geschlagen von Silke Mohr vom RV Ingelheim. Elias Dreismichenbecker und Martin Faber kamen im Jungen-Doppelzweier (13/14 Jahre) auf den dritten Rang. Zeigten sich im zweiten Lauf deutlich verbessert und holten sich die verdiente Radattel, so nennen die Ruderer ihre Siegermedaille, vor SN du Perreux, Friedrichshafen und Mannheim. Große Freude bei den Speyerer Schlachtenbummlern löste der deutliche Sieg des Jungen-Doppelvierers mit Sebastian Sellinger, Elias Dreismichenbecker, Martin Faber, Janis Wagner und Steuermann Leon Pischem mit über zehn Sekunden vor SN du Perreux und dem Heidelberger RK aus. Im zweiten Lauf ließ das Speyerer Quartett mit Steuermann Leon Pischem ebenso souverän Sieg Nummer zwei folgen.
Eine gute Leistung zeigte Tobias Kliesch im Junior-Einer B, mit zwei Sekunden von von Philip Sporer, Stuttgarter RG, geschlagen kam er mehrere Längen vor dem RC Rheinfelden als Zweiter ins Ziel. Im zweiten Lauf erkämpfte sich Tobias Kliesch dann verdient seinen ersten Sieg 2009 vor Heidelberg, Karlsruhe und SN du Perreux.
„Mit den Siegen und guten Platzierungen gerade in den gesetzten Läufen können wir im Jungen und Mädchen-Bereich sehr zufrieden sein und befinden uns auf einem guten Weg in Richtung Landesentscheid und damit Qualifikation für den Bundesentscheid“, zeigte sich Trainer Rainer Groß mit den Leistungen seiner Schützlinge zufrieden.
Krachen ließ es Florian Gärtner im Junior-Einer A (17/18 Jahre), der Sieg mit fünf Sekunden vor dem zweitplatzierten Ruderer vom Tutzinger RV spricht eine deutliche Sprache. Im zweiten Lauf folgte für Florian Gärtner dann der Silberrang. Emily Just kämpfte hart, kam aber im Juniorinnen-Einer A nicht an der Stuttgarter RG vorbei und wurde zweites Boot. Exakt den gleichen Verlauf nahm Rennen Nummer zwei für Emily Just, mit erneut einem zweiten Platz hinter Stuttgart.
Im Masters-Männer-Doppelzweier C (Mindestdurchschnittsalter 43 Jahre) gab es für die Gegner, insgesamt waren zehn Boote gemeldet, kein Vorbeikommen an Peter Roland Gärtner und Ralf Burkhardt, die sich einen deutlichen Sieg herausruderten. Ebenso klar gewannen dann Ralf Burkhardt und Peter Faber im Rennen der Masters B (Mindestdurchschnittsalter 36 Jahre). Im Masters-Männer-Doppelvierer gab es einen zweiten Platz für Peter Roland Gärtner, Ralf Burkhardt, Andreas Kabs und Martin Gärtner. Nichts anbrennen ließ auch der Speyerer Masters-Achter mit Peter Faber, Michael von Stumberg, Ralf Burkhardt, Andreas Kabs, Martin Gärtner, Peter Bohn, Ingo Janz, Peter Gärtner und Steuerfrau Katharina Kabs, der dem Mannheimer RC über die 1000-Meter gleich sechs Sekunden abnahm. Am zweiten Regattatag stieg Gerhard Kayser für Michael von Stumberg in den Masters-Achter und Luca Pischem übernahm von Katharina Kabs die Steuerseile, hier erwies sich der RC Rheinfelden Baden als harte Nuss, die sich nicht knacken lassen wollte. Die Speyerer mussten sich mit vier Sekunden geschlagen und Rang zwei zufrieden geben.