Große Armada beim Anrudern der RGS
von Dr. Harald Schwager
Beim unserem traditionellen Anrudern konnte unser Erster Vorsitzender Alfred Zimmermann neben dem Ehrenvorsitzenden Hans-Gustav Schug, den Ehrenmitgliedern Jutta Kopf, Hermann Fuchs und Erich Stopka auch den Landtagsabgeordneten Axel Wilke, für die Kommunalpolitik Margarete Boiselle, Gottfried Jung und Markus Münch sowie für die Sparkasse Uwe Geske begrüßen.
Gleich eine ganze Armada von Booten machte sich bei bestem „Kaiserwetter“ zur ersten offiziellen Ausfahrt auf. Insgesamt brachte die RG Speyer je einen Einer, einen Zweier und Dreier mit Steuermann, gleich sechs Vierer mit Steuermann und das Königsboot den Achter aufs Wasser. Stilgerecht am Wasser untermalten die Marinekameraden unter Leitung von Vorsitzendem Wolfgang Schmittchen das Anrudern musikalisch mit Seemannsliedern. Ein ausreichend hoher Rheinwasserstand machte es dann nicht schwer die Mannschaften mit dem obligatorischen Wunsch „immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel zu haben“, in die neue Saison zu schicken.
Eindeutig im Mittelpunkt des Anruderns standen die Bootstaufen von erneut vier Booten. In seiner Ansprache zeigte Alfred Zimmermann deutlich auf, dass „die Anschaffung der Boote die finanziellen Möglichkeiten der Rudergesellschaft nicht allzu sehr belasteten, da einmal mehr Spendenmitteln zur Verfügung gestellt wurden“. Als erstes Boot wurde ein blauer Renneiner vom Ehrenvorsitzenden Hans-Gustav Schug auf den Namen „Schlumpf“, passend zum schlumpfblau, getauft. Gottfried Jung übernahm die Taufe des zweiten Renneiners, nicht ohne sich mit einem Augenzwinkern als „Fastnichtruderer“ zu outen, hatte er doch im vergangenen Sommer bei seinem ersten Ausflug ins Ruderboot bei der Kirchbootregatta im Floßhafen gleich erste Regattaluft geschnuppert. Schmunzeln rief der Name des Einers „Schnitzel“ hervor, ist er doch als Trainingsgerät für den Doppelsprintmeister des Vorjahres Tim Lauer gedacht. „Er verdrückt nicht nur in Trainingshochphasen mehr als ein Schnitzel“, verriet Alfred Zimmermann die Geschichte hinter dem Namen. Die Taufe des neuen Doppelvierers ohne Steuermann übernahm der neue Verwaltungsvorsitzende Robert Gard, nicht ohne seine drei Bootskameraden mit einzubauen, da das RGS-Boot im wesentlichen über Spendenmittel finanziert werden konnte. Der Name „Riesling“ für den Doppelvierer war ein sehr guter Kompromiss, der allen gefallen hat, insbesondere im Lichte der weiteren im Vorfeld diskutierten Vorschläge. Zünftig natürlich mit einem Glas Riesling stieß das Quartett auf das neue Boot und den neuen Namen an. Die Taufe des Doppelzweiers den Inga Bergström und Marlene Gard auf Regatten zu Siegen rudern wollen, nahm Margarete Boiselle vor. Nach Jahrzehnten Zugehörigkeit zur RG Speyer bekannte sie zum ersten Mal ein Ruderboot zu taufen. Mit einem Kelch Sekt erhielt der Doppelzweier die feuchte Taufe und den Namen „Sahnetörtchen“, auf den sich Inga Bergström und Marlene Gard schnell geeinigt hatten.
Ein besonderer Dank ging an Sabine und Robert Gard sowie allen Helfer, die aufgrund des starken Besucherandrangs in der Tat alle Hände voll zu tun hatten und bis spät in den Abend die Gäste gut versorgt hielten.
--> Siehe auch "Aktuelle Bilder "